Ingenieure braucht das Land – 650 Erstsemester besuchen den Europa Park

Über 650 Erstsemester der Fakultät für Maschinenbau des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wurden am Montag, 17. Oktober 2016, von Europa-Park Inhaber Dr.-Ing. h.c. Roland Mack feierlich begrüßt. Im beliebtesten Freizeitpark Europas erhielten die frischgebackenen Studierenden einen faszinierenden Eindruck deutscher Ingenieurskunst, die in Kombination mit gelebter Emotion jährlich über 5,5 Millionen Besucher begeistert. Das KIT, der Mutterkonzern und Achterbahnproduzent Mack Rides in Waldkirch und der Europa-Park verknüpfen seit Jahren erfolgreich das theoretische Fundament mit praktischen Anwendungsfeldern der Ingenieurswissenschaft.

Brückenbauer von morgen: Europa-Park Inhaber Roland Mack mit der Gewinnergruppe der Brückenbau-Aufgabe

Brückenbauer von morgen: Europa-Park Inhaber Roland Mack mit der Gewinnergruppe der Brückenbau-Aufgabe

In seiner motivierenden Begrüßungsrede appellierte Roland Mack an die künftigen Ingenieure, mit Disziplin und Leidenschaft ihrem Studium am KIT nachzugehen: „Mit dem Europa-Park erleben Sie heute ein lebendiges, eingerichtetes Schaufenster modernster Technik. Die gesamte Palette der Ingenieurswissenschaft wird hier vereint und auf unterhaltsame Weise präsentiert“, zudem ergänzte der einstige Maschinenbaustudent im Ballsaal Berlin „Deutschland braucht kreativen Technik-Nachwuchs, um sich weiterhin im internationalen Wettbewerb behaupten zu können – bleiben Sie also hungrig und wissbegierig, dann gehört Ihnen die Zukunft!“ Studiendekan Prof. Dr.-Ing. Carsten Propper von der Fakultät für Maschinenbau am KIT fügte hinzu: „Sie erhalten im Europa-Park einen ersten praxisnahen Eindruck vom Berufsfeld eines Maschinenbauingenieurs – und der Spaß kommt bei dieser Veranstaltung sicherlich auch nicht zu kurz.“

Die gekonnte Mischung aus Technik und Emotionen bekamen die Gäste unter anderem in Form von akrobatischen Meisterleistungen der Künstlerinnen und Künstler des Europa-Park vorgeführt. Nach der persönlichen Begrüßung durch Ed Euromaus und einem attraktiven Show-Programm wurden sie direkt mit einer technischen Herausforderung konfrontiert. Die Konstruktion einer möglichst langen, freischwebenden Brücke aus Spaghetti und Marshmallows – der sogenannten „Eurobridge“ – war die Aufgabe, die die Studenten tüfteln und grübeln ließ.

Spaghetti und Marshmallows statt Stahl und Beton: KIT-Studenten bauen im Europa-Park um die Wette

Spaghetti und Marshmallows statt Stahl und Beton: KIT-Studenten bauen im Europa-Park um die Wette

Nachdem einer Gruppe die Lösung mit einem bravourösen Rekordergebnis von 1,56 Meter gelang, konnten die angehenden Akademiker die Attraktionen des Europa-Park entdecken. Bei der Erkundung der über 100 Attraktionen und Shows in Deutschlands größtem Freizeitpark war eine Fahrt mit der VR-Achterbahn „Pegasus Coastiality“ für die Gewinnergruppe ein ganz besonderes Highlight – dank einer „Virtual Reality“-Brille erleben die Fahrgäste vor ihren Augen eine fantastische 360-Grad-Animation von MackMedia, während klassische, physische Achterbahnelemente wie Fahrtwind und Fliehkräfte spürbar bleiben. Weitere Inhalte des Sieger-Pakets waren die Besichtigung des neuen, 14. europäischen Themenbereichs „Irland – Welt der Kinder“, ein Gang über den großen, parkeigenen Werkstatthof mit seinen elf Gewerken und ein Blick hinter die Kulissen der beliebten Katapultachterbahn „blue fire Megacoaster powered by GAZPROM“. Hierbei war es den Studenten möglich, aus unmittelbarer Nähe höchste Ingenieurskunst aus dem Hause Mack Rides zu begutachten – Themenfelder wie Mechanik, Elektronik, Hydraulik, Sonderkonstruktionen und weitere technische Bereiche sind darin vereint. Der Nachwuchs zeigte große Begeisterung für die prestigeträchtigen Innovationen und Entwicklungen und war von der Vielfalt ingenieursmäßiger Schaffenskraft sehr beeindruckt.

Zwischen Roland Mack und dem KIT besteht eine besondere Verbindung: Von 1969 bis 1974 studierte der Inhaber des Europa-Park selbst an der Technischen Universität Karlsruhe, dem heutigen KIT. Das Studium schloss er als Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Allgemeiner Maschinenbau ab und war von 2003 bis 2009 Mitglied des Universitätsrats. Seit 2012 fördert er besonders talentierte Bachelor-Studenten mit dem „Roland-Mack-Maschinenbau-Stipendium“.

Autor dieses Beitrags: Markus

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